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Die Iran - Contra AffäreDer geschichtliche Hintergrund:
Der Kalte Krieg--Nach dem zweiten Weltkrieg bildeten sich
zwei militärische und politische Großmächte. Auf der einen
Seite die Sowjet Union mit ihren Satellitenstaaten wie zum Beispiel Jugoslawien,
die damalige Tschechoslowakei, Ungarn usw. (der sogenannte Ostblock), auf der
anderen Seite stand der Westen mit den Vereinigten Staaten als politischem Kern.
Beide Großmächte hatten enormes Waffen -und Menschenpotential und
versuchten ihren Einflußbereich soweit wie möglich auszudehnen.
In Persien regierte ab 1963 der letzte Shah von Persien,
Reza Pahlavi, der in seiner Politik westlich orientiert war. Der sich immer
mehr in Opposition befindliche Klerus unter Führung des in Paris im Exil
lebenden Ayatollah Khomeini, bekam durch diese nicht von allen Persern getragene
Politik immer mehr Unterstützung in der Heimat. Der Shah mußte unter
diesem Druck der Opposition in die Vereinigten Staaten flüchten. 1979
kehrte Khomeini aus dem Exil in Frankreich wieder nach Persien zurück und
stürzte den damaligen Diktator. In diesem Zusammenhang wurde die
amerikanische Botschaft in Teheran (Hauptstadt Persiens) von Khomeinis
Anhängern zwei Jahre lang belagert. Neben anderen Maßnahmen die
Geiseln zu befreien hat auch die
US Regierung unter Präsident Carter Waffenangebote an
Techeran gemacht um die Botschaft in Teheran frei zu bekommen (Oktober 1980).
Die Republikaner beschuldigten Carter daraufhin die Geiseln freikaufen zu
wollen, da die US Präsidentschaftswahlen kurz bevorstanden. Es gab
Gerüchte, daß die Republikaner ihrerseits versuchten, die Geiseln bis
nach den Wahlen in Gefangenschaft zu lassen, damit Reagan Präsident werde.
Ungefähr zur gleichen Zeit kamen in Nicaragua die
Sandinistas zur Macht, nachdem sie das vorherige Somoza Regime im Laufe eines
Bürgerkriegs gestürzt hatten. Die Sandinistas versuchten die
wirtschaftlich schlechte Situation Nicaraguas aufzubessern und wurden anfangs
von den Vereinigten Staaten unterstützt, doch nachdem die U.S. Regierung
begriff, daß sie es mit einer sehr links orientierten Organisation zu tun
hatten, brachen sie ihre wirtschaftlichen Kontakte 1981 ab und begannen die
Anti-Sandinista Guerillas, die sogenannten Contras zu unterstützen. 1982
schlossen die Sandinistas einen Hilfspakt mit der damaligen Sowjetunion, was die
Amerikaner beunruhigte.
1986 flog die sogenannte Iran-Contra Affäre auf, in der
das NSC (National
Security Council) und das CIA (Central Intelligence Agency)
amerikanische Waffen an den Iran verkauften als gerade der Iran-Irak Krieg
stattfand. Als ein angeblich neutrales Land hätten die USA gar keine
Waffen senden dürfen. Den Erlös ($30 Mio.) ließen sie den
Contra Rebellen zukommen. Vorerst wurden die
Waffen an die Iraner auf Vorschlag der Israelis verkauft um
die Beziehung zwischen Iran und USA zu bessern und auch um amerikanische Geiseln
aus dem Libanon zu befreien, außerdem wollte man die Politik des Iran
wieder in westliche Richtung lenken.
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